Weinreise Mosel

Da dort nachweislich schon im 1. Jahrhundert  v. Chr. Die Römer dort Weinbau betrieben gilt die Region Mosel als das älteste Weinbaugebiet Deutschlands. Das rund 9.000 ha große Weinanbaugebiet entlang der Mosel und ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer zählt zu den nördlichsten (und damit kühlsten) Weinbaugebieten der Welt. Dass der Weinbau so weit nördlich überhaupt möglich ist, verdankt die Region zum einen den schützenden Gebirgen Eifel und Hunsrück, zum anderen der temperaturausgleichenden Wirkung der Mosel und zum anderen den dunklen Devon und Tonschieferböden, die bei Tag die Sonnenwärme speichern und diese nachts wieder abgeben. Da das Wasser in den tiefgründigen und brüchigen Schieferböden schnell versickert sind die Reben gezwungen dem Wasser zu folgen und sich viel Meter tief in den Boden einzugraben um das dort gespeicherte Wasser und die darin enthaltenen Mineralstoffe zu erschließen. Um den Reben eine möglichst gute Exposition im ansonsten eher kühlen Klima zu gewähren,  wachsen die Trauben in teils atemberaubend steilen Weinbergen, in denen die Sonnenintensität viel intensiver ist als in den Flachlagen. Unsere Tour führt uns in den Bereich Bernkastel, auch Mittelmosel genannt, dem Herzstück des Anbaugebietes, das von der Mosel in zehn engen Schleifen durchzogen wird. Hier besuchen wird einige der bekanntesten Moselgemeinden z.B. Bernkastel, Brauneberg, Graach, Lieser, Piesport, Trittenheim, Ürzig, Wehlen und Zeltingen. Natürlich besuchen wir auch auch den Bereich Burg Cochemdessen weithin sichtbares  Wahrzeichen die mächtige Reichsburg Cochem oberhalb der gleichnamigen Stadt thront. Auch die zahlreichen terassierten Steillagen von Zell, Bremm und Winningen denen dieser Abschnitt auch den Beinamen „Terassen-Mosel“  verdankt sind wahrlich spektakulär!